Photovoltaikgeneratoren für Privathaushalte bestehen aus drei verschiedenen Systemen: den Modulen, dem Wechselrichter und dem Akku bzw. der Batterie. Die ersten beiden sind für den Betrieb des Generators unerlässlich, während die dritten – die Batterien – optional sind. Warum sollten wir dann Batterien in unseren Generator einbauen, wenn diese für seinen Betrieb nicht unbedingt erforderlich sind?
Der Einbau von Batterien in unseren Photovoltaikgenerator hat, wenn er richtig durchgeführt wird, mehrere Vorteile. Ein kleiner 10-kWh-Akku gibt uns nicht nur die Sicherheit, dass wir auch bei einem Stromausfall die Haushaltsgeräte weiterhin nutzen können, sondern auch die völlige Unabhängigkeit vom Versorgungsnetz. Der Schlüssel liegt darin, bei Sonnenuntergang genügend Energie angesammelt zu haben, um die Nacht zu verbringen, ohne Strom aus dem Stromnetz beziehen zu müssen. Wenn am nächsten Tag die Sonne aufgeht, wird die Batterie wieder aufgeladen und der Zyklus beginnt von neuem.
Ein durchschnittliches Haus mit installierten Solarmodulen verbraucht täglich zwischen 5 und 10 kWh aus dem Stromnetz. Dieser Bedarf könnte durch Batterien gedeckt werden, die während der Sonnenstunden aufgeladen werden, so dass ein Haus mit installierten Solarpaneelen niemals Strom aus dem Stromnetz beziehen könnte, solange die Sonne scheint.